Märklin Sprint - Mein Fuhrpark
von Andreas Haberl

Hier finden Sie eine Übersicht aller Fahrzeuge, die auf meiner Märklin Sprint Bahn zum Einsatz kommen. Die Fahrzeugen sind gegliedert nach:

1303 - Porsche Carrera 6

Die Porche Carrera 6 sind die wohl meist verbreiteten Märklin Modelle. Es gibt sie in nahezu unzähligen Varianten. Neben den geschlossenen Fahrzeugen, natürlich in vershiedenen Farben und Überarbeitungen erhältlich, gab es sie auch offen. Und letzlich gab es sogar Modelle, sowohl offen als auch geschlossen, mit Frontbeleuchtung.

Das Modell 1303 wurde angeblich nur 1967 und 1968 gebaut. Mein Bruder und ich bekamen die Bahn, zu der er gehörte, aber erst Weihnachten 1974. Wobei ich natürlich nicht ausschließen kann, dass die Bahn damals von meinem Vater gebraucht erstanden worden war. Dafür spricht auch, dass der 1303 bereits mit dem 45700 Motor ausgerüstet war, während der ebenfalls zur Grundausstattung gehörende 1304 (siehe unten) noch mit dem Vorgänger-Motor 24000 auskommen musste.

Beide Rücklichter und beide Rückspiegel fehlen. Ansonsten ist der Wagen in bespieltem, aber für sein Alter einwandfreiem Zustand.

Die Fahreigenschaften sind sehr gut; die Porsche C6 haben allesamt aufgrund ihres niedrigen Schwerpunktes eine ausgezeichnete Straßenlage. Der Motor läuft tadellos und bringt eine dem 45700 angemessene Performance.

Hersteller
Märklin
Bereifung (v/h)
1500 / 1503
Motor
45700
Länge / Breite / Höhe
129,2 / 54,4 / 29,4 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
71 / 41,5 / 43 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
82 g / -
Verteilung (v/h)
51% / 49%
1304 - Porsche Carrera 6

Der 1304er kam ebenso wie der 1303 (siehe oben) Weihnachten 1974 in unseren Besitz. Offiziel wurde aber der 1304 ebenfalls nur 1967 und 1968 produziert. Der Wagen war ursprünglich mit dem orginalen 24000er Motor ausgestattet. Dessen Leistung fällt gegenüber dem neueren Motor 45700 deutlich ab, eignet sich aber dadurch gerade für Nachwuchsfahrer.

Beide Rücklichter und ein Rückspiegel fehlen. Ansonsten ist der Wagen in bespieltem, aber für sein Alter einwandfreiem Zustand.

Die Fahreigenschaften sind gut; die Porsche C6 haben allesamt aufgrund ihres niedrigen Schwerpunktes eine ausgezeichnete Straßenlage. Der ursprüngliche, etwas leistungsschwächere Motor 24000 wurde mittlerweile durch einen 45700 ersetzt. Dieser läuft erwartungsgemäß gut.

Hersteller
Märklin
Bereifung (v/h)
1500 / 1503
Motor
45700
Länge / Breite / Höhe
129,2 / 54,4 / 29,4 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
71 / 41,5 / 43 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
81 g / -
Verteilung (v/h)
50% / 50%
1310 - Porsche 911 Targa

Den Porsche 911 Targa hatte Märklin von 1970 bis 1982 im Sortiment. Insgesamt existieren vom 911 Targa vier Versionen. Ab 1972 kam dann sogar noch ein Polizei-Modell unter einer eigenen Modellnummer hinzu. Mein Exemplar läßt sich aufgrund der Version auf ein Produktionsdatum zwischen 1972 und 1982 einschränken. Nach meinen Erinnerungen bekamen wir den Targa damals zusammen mit dem 917/10 CanAm (siehe unten).

Nachdem ich in der Krabbelkiste meiner Märklin Eisenbahn die Front-Scheinwerfer und die hintere Stoßstange gefunden habe, ist der Targa wieder komplett. Der Wagen ist in bespieltem, aber für sein Alter einwandfreiem Zustand.

Die Fahreigenschaften sind im Original-Zustand miserabel. Der 1310 verfügt an der Vorderachse über eine sogenannte Pendelachse. Zusammen mit dem relativ hohen Schwerpunkt führt dies zu einer instabilen Kurvenlage. Eine Verbesserung wird durch eine Fixierung der Pendelachse erreicht. Entsprechende Distanzstücke können unter www.maerklin-sprint.homepage.t-online.de bezogen werden. Dennoch ist der 911 nach wie vor eine zum deslotten neigende Heckschleuder. Mit entsprechend Zusatzgewicht über dem Leitkiel kann man diese Mängel etwas eindämmen.

Der Sidewinder-Motor läuft tadellos und bringt eine an sich gute Performance. Allerdings ist zu dem ohnehin schon hohen Grundgewicht des 911er noch weiteres Zustzgewicht erforderlich, was den Märklin Motor schon an seine Leistungsgrenze heranführt.

Hersteller
Märklin
Bereifung (v/h)
1500 / 1503
Motor
45660
Länge / Breite / Höhe
130 / 52,6 / 43,8 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
69,1 / 42 / 43,9 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
92 g / 7 g
Verteilung (v/h)
52% / 48%
1312 - Mercedes C 111 II

Märklin produzierte die Mercedes C111 von 1972 bis 1982. Die Modelle 1311 und 1312 unterschieden sich lediglich in der Farbe der Lackierung (1311 weiß, 1312 orange), sind ansonsten aber absolut baugleich. Davon abgesehen gab es beide Modelle über die Jahre in drei unterschiedlichen Varianten. Die mir vorliegende Version wurde zwischen 1972 und 1977 hergestellt.

Historisches Vorbild
Der Mercedes C 111 war ein reines Forschungsfahrzeug. Zunächst für die Erprobung von Wankelmotoren konzipiert wurde er später mit Dieselmotoren auf die Jagd nach Geschwindigkeitsrekorden geschickt.

Der Wagen ist optisch in gutem Zustand und weist keine Fehlteile auf.

Wie der Targa hat auch der C 111 diese unsägliche Pendelachse, wenn auch die Fahreigenschaften der Mercedes dem Porsche deutlich überlegen sind. Trotzdem gilt es auch hier, die Pendelachse zu fixieren, um die Fahreigenschaften zu optimieren. Und auch dem C111 muss man einiges an Zusatzgewicht in die Front packen um mehr Druck auf den Leitkiel zu bekommen, da der Wagen manchmal dazu neigt, in Kurve einfach geradeaus weiter zu fahren.

Ära
Baujahre 1969 - 1979

Der C111 wird gerne unterschätzt. Seine Fahrleistungen sind erstaunlich gut. Der Wagen fährt nahezu wie auf Schienen. Ein Übersteuern ist kaum vorhanden und muss schon fast erzwungen werden.

Der Sidewinder-Motor läuft tadellos. Im Vergleich zum Porsche 911 Targa muss der Motor beim C111 auch nur 84g anstelle von 92g antreiben. Im direkten Vergleich ist der C111 dem 911 Targa haushoch überlegen.

Hersteller
Märklin
Bereifung (v/h)
1500 / 1503
Motor
45660
Länge / Breite / Höhe
120,6 / 52,3 / 34,3 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
71,5 / 42,4 / 44,4 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
84 g / -
Verteilung (v/h)
42% / 58%
1321 - Porsche CanAm 917/10

Das Modell wurde zwischen 1974 und 1982 in insgesamt 6 Varianten produziert. Meine Version wurde nach meinen Information nur 1976 hergestellt, was sich aber nicht ganz mit meinen Kindheitserinnerungen deckt. Danach zu urteilen, sollte mein Bruder den Wagen erst später, etwa 1979 bekommen haben. Aber wer weiß, wie lange das gute Stück beim Händler gelegen hatte.

Der Wagen ist in gutem Zustand. Er weist keine Fehlteile auf. Nur der Überrollbügel ist zwischenzeitlich leider gebrochen, konnte aber wieder geklebt werden. Die Karrosserie weist entsprechende Spuren von einigen Bekanntschaften mit Leitplanken auf.

Die Fahreigenschaften sind hervorragend. Der 1321 hat einen niedrigen Schwerpunkt. Die in den technischen Daten angegebene Höhe von 39,2 mm schuldet er seinem ausladenden Heckflügel. Die Höhe des eigentlichen Fahrzeugs ist deutlich geringer.

Der Porsche CanAm verfügt über ein ähnlich gutes Handling wie die Porsche C6. Aufgrund seiner Spurbreite und der Bestückung mit breiten 1505er Slicks vorne und hinten, liegt er sehr stabil in den Kurven. Nur in seltenen Fällen deslottet der Porsche am Kurveneingang. Eventuell könnte hier etwas mehr Gewicht über dem Leitkiel Abhilfe schaffen.

Der Sidewinder-Motor läuft tadellos und bringt in Verbindung mit dem vergleichsweise geringen Gewicht von nur 76 g eine sehr gute Performance.

Hersteller
Märklin
Bereifung (v/h)
1505 / 1505
Motor
45660
Länge / Breite / Höhe
132,4 / 54,8 / 39,2 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
71,9 / 44,4 / 46,1 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
76 g / -
Verteilung (v/h)
44% / 56%
Ford GT 40 MKII 'Le Mans `66' - Scalextric

Das Modell ist Baujahr 2003 und somit natürlich kein Vergleich zu den teilweise über 30 Jahre alten Märklin Autos. Selbst die "neusten" meiner Modelle dürften aus den späten Siebzigern stammen.

Historisches Vorbild
Team Holman & Moody
Fahrer Ronnie Bucknum
Richard 'Dick' Hutcherson
Rennen Le Mans 1966
Start# 5

Der Wagen ist werksseitig mit einem Magneten ausgestattet, der vor dem Sidewinder-Motor platziert ist. Damit sind die Fahreigenschaften naturgemäß hervorragend, allerdings auch ziemlich langweilig. Es will einfach kein Fahrspaß aufkommen, wenn der Wagen wie auf Schienen seine Bahnen zieht. Es empiehlt sich also dringend den Magneten zu entfernen und lieber durch einfache Zusatzgewichte zu ersetzen.

Ära
Baujahre 1964 - 1968
Le Mans Starts 1964 - 1969
Resultate Dreifachsieg Le Mans '66, Siege in Le Mans '67, '68 und '69

Für den Einsatz auf der Märklin Sprint ist der Wagen mit Blech-Schleifern bestückt.

Die Fahrleistung ist verglichen mit den Märklin Autos phänomenal. Dennoch ist er ohne Magnet den Märklin Autos auf meinem 2004er Kurs derzeit unterlegen, zumindest mit der Serienbereifung. Seine Höchstgeschwindigkeit kann er nicht ausspielen, da die Geraden dafür zu kurz sind. Die Steilwandkurve, welche die Märklin Autos problemlos unter Volllast bewältigen, würde den GT40 hinaus katapultieren, wenn er zu ungestüm in sie hineinhämmert. In den engen und kurvigen Passagen ist er im Nachteil, da der Wagen extrem übersteuert. Mit weiteren Zusatzgwichten über der Hinterachse wäre dieser Effekt zwar zu minimieren, aber das Auto macht in der jetzigen Form einfach riesig Spaß.

Rivalen
Ferrari Tipo 275 P, Tipo 330 P, 250 (275) LM, 330 P4
Porsche 906/6 Carrera 6 Langheck, 907/6 Langheck, 910/6 Kurz, 908

Mehr über den Einsatz von Fremdfabrikaten auf der Märklin Sprint lesen Sie in diesem Artikel.

Informationen über das Umrüsten von Drahtgeflecht-Schleifern auf Blechschleifer stehen in diesem Beitrag.

Hersteller
Scalextric
Bereifung (v/h)
21x8mm / 21x8mm
Motor
Mabuchi-S, 18,000 rpm, Sidewinder
Länge / Breite / Höhe
132 / 57 / 30,8 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
75 / 45,8 / 47,6 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
74 g / 9 g
Verteilung (v/h)
42% / 58%
Porsche 911 GT3R 'Freisinger Motorsport' - Scalextric

Der Wagen ist werksseitig mit einem Magneten ausgestattet, der vor dem Sidewinder-Motor platziert ist. Damit sind die Fahreigenschaften naturgemäß hervorragend, allerdings auch ziemlich langweilig.

Historisches Vorbild
Team Freisinger Motorsp.
Fahrer Stephane Ortelli
Marc Lieb
Rennserie FIA GT Saison '03 u. '04
Start# 50

Es will einfach kein Fahrspaß aufkommen, wenn der Wagen wie auf Schienen seine Bahnen zieht. Es empiehlt sich also dringend den Magneten zu entfernen und lieber durch einfache Zusatzgewichte zu ersetzen. Mit der richtigen Trimmung fährt der Porsche gar nicht schlecht auf meiner Märklin Sprint, kommt aber an sie Fahrleistung meines GT40 nicht ran. Auf der Scalextric Digital Bahn verhält es sich genau umgekehrt.

Ära
Baujahre 2000 - 2005
Resultate Sieg 24h Spa 03 u. 04
FIA GT Meister (NGT) 03

Für den Einsatz auf der Märklin Sprint ist der Wagen mit Blech-Schleifern ausgerüstet.

Mehr über den Einsatz von Fremdfabrikaten auf der Märklin Sprint lesen Sie in diesem Artikel.

Rivalen
Ferrari 360Mod
Nissan 350 Z

Informationen über das Umrüsten von Drahtgeflecht-Schleifern auf Blechschleifer stehen in diesem Beitrag.

Hersteller
Scalextric
Bereifung (v/h)
21x8mm / 21x9mm Slicks
Motor
Mabuchi-S, 18.000 u/min, Sidewinder
Länge / Breite / Höhe
139 / 58 / 41 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
74 / 45 / 47 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
79g / -
Verteilung (v/h)
39% / 61%
Maserati MC12 'FIA GT Oschersleben `04 #33' - Scalextric

Der MC-12 wurde von Scalextric 2005 in einer Renn- und in einer Straßenversion aufgelegt. Bei meinem Modell handelt es sich um die Rennversion in der limitierten Fassung.

Historisches Vorbild
Team AF Corse
Fahrer Andrea Bertolini
Mika Salo
Rennen/Serie FIA GT Saison 2004
Start# 33

Der Maserati hat einen Inline-Motor, Front- und Hecklichter und ist mit Magneten ausgestattet. Darüber hinaus verfügt die limitierte Version über weiße Frontbeleuchtung gegenüber gelber der normalen Ausgabe.

Besonders erwähnenswert ist das separate Antriebsmodul des Chassis, auf dem sich Motor, Magnet und Hinterachse befinden. Durch das Entfernen einer einzigen Schraube läßt sich dieses Modul vom restlichen Chassis lösen. Die Kabel zwischen Motor und Schleifer lassen sich einfach mittels Stecker abziehen. Somit lassen sich die entscheidenden Teile des MC12 einfach warten.

Ära
Baujahre 2004 -
Resultate Sieg in Oschersleben '04, Zhuhai '04, Magny-Cours '05 und Spa '05

Aufgrund der äußeren Abmessungen ist der Maserati nur bedingt auf der Märklin Sprint fahrbar. Fahrbahnverengungen wie der Märklin Rundenzähler oder die Märklin Leitplanken verbieten sich von vornherein. Zudem sollte die nutzbare Fahrbahnbreite möglichst mit Randstreifen vergrößert werden.

Die Verarbeitung der limitierten Version ist einwandfrei. Der Wagen läuft absolut ruhig und gleichmäßig. Auch ohne Magnet ist er ohne weitere Maßnahmen sehr gut fahrbar. Lediglich einer gelegentlichen Neigung zum Untersteuern gilt es mit etwas Gewicht hinterm Leitkiel zu Leibe zu rücken.

Rivalen
Ferrari 550 Maranello, Ferrari 575 M Maranello, Corvette C5R, Aston Martin DBR9, Saleen S7, Lister Storm

Mehr über den Einsatz von Fremdfabrikaten auf der Märklin Sprint lesen Sie in diesem Artikel.

Informationen über das Umrüsten von Drahtgeflecht-Schleifern auf Blechschleifer stehen in diesem Beitrag.

Hersteller
Scalextric
Bereifung (v/h)
22x11mm / 22x11mm Slicks
Motor
Mabuchi-S, 18.000 u/min, Inline
Länge / Breite / Höhe
163 / 66 / 37 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
88 / 54 / 53 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
91g / 0g
Verteilung (v/h)
/
Greenwood Corvette 'Spirit of Sebring `76' - Revell

Die Greenwood Corvette verfügt über einen Frontmotor mit Kardanwelle. Entsprechend benötigt der Wagen nach Entfernen des Magnets Zusatzgewicht eher im Heckbereich.

Historisches Vorbild
Team Levitt Racing
Fahrer Mike Brockman
John Greenwood
Rennen 24h Daytona 1976
Start# 76

Die gewaltigen Pneus auf der Hinterachse wollen unbedingt mit den Felgen verklebt werden. Bei voller Beschleunigung heben sie ansonsten durch die Fliehkraft von der Felge ab - ein Effekt, wie man ihn von den Hinterrädern beschleunigender Dragster kennt. Bei dieser Gelegenheit sollte man aber auch zuvor die Felgen entgraten. Über Front- oder gar Heckbeleuchtung verfügt der Revell leider nicht. Die Verarbeitung des Wagens ist äußerst solide.

Ära
Baujahre 1975 - 1976

Trotz seiner Abmessungen fährt sich die Corvette ausgesprochen gutmütig. Aufgrund seines langen Radstands in Kombination mit dem ausladenden Heck des Wagens reagiert er lediglich auf Slalomfahrten etwas unwirsch.

Rivalen
Porsche Carrera RSR
BMW 3.0 CSL

Mehr über den Einsatz von Fremdfabrikaten auf der Märklin Sprint lesen Sie in diesem Artikel.

Informationen über das Umrüsten von Drahtgeflecht-Schleifern auf Blechschleifer stehen in diesem Beitrag.

Hersteller
Revell
Bereifung (v/h)
 
Motor
Frontmotor
Länge / Breite / Höhe
149 / 63 / 37 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
78 / 47 / 50 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
g / g
Verteilung (v/h)
/
Chevrolet Camaro SS396 - Carrera Evolution

Der Camaro ist das aktuelle Sorgenkind. So schön er auch anzusehen sein mag, so katastrophal schlecht sind aber auch seine Fahreigenschaften out-of-the-box.

Das erste Problem ist die Leitkielkonstruktion von Carrera. Der Leitkiel selbst ist für die Märklin Schienen zu tief, d.h. er sitzt auf und der Wagen hängt vorne in der Luft. Dieser Zustand ändert sich leider nur marginal, wenn man den Leitkiel entsprechend kürzt. Zwar liegt die Leitkielaufnahme jetzt sauber auf der Schiene auf, aber die Vorderreifen lassen immer noch jede Bodennähe vermissen. In diesem Zustand ist der Wagen auf meiner Bahn nicht fahrbahr, selbst nicht mit sämtlichen serienmäßigen Magneten an Bord. Der Wagen hüpft bei jeder Gelegenheit aus der Bahn.

Als Lösung erwies sich der Ersatz des originalen Leitkiel durch einen gefederten Ninco. Die Vorderreifen haben jetzt den optimalen Abstand zur Fahrbahn - sie liegen gerade so auf, dass sie sich noch mitdrehen. Damit sinkt die Neigung zum Desloten rapide.

Das zweite Grundproblem des Camaro ist sein viel zu hoher Schwerpunkt. Bedingt durch die ungeschickte Konstruktionsart dürfte es gar nicht leicht fallen, diesen merklich zu senken, sofern man das Zusatzgewicht nicht außen anbringen will.

Für den Camaro muss also bereits viel Aufwand getrieben werden, um ihn überhaupt stabil zu kriegen, vor allem ohne Magnete.

Hersteller
Carrera
Bereifung (v/h)
Carrera Ev 25712
Motor
Evo E200
Länge / Breite / Höhe
150 / 58,6 / 47 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
87 / 45 / 45 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
104g / -
Verteilung (v/h)
45% / 55%
Ferrari F-250 GTO - Pink-Kar

Hersteller
Pink-Kar
Bereifung (v/h)
Motor
Länge / Breite / Höhe
134 / 54 / 36 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
73 / 44 / 48 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
65g / -
Verteilung (v/h)
39% / 61%
Porsche 911 GT3R 'Seikel Motorsport' - Scalextric

Hersteller
Scalextric
Bereifung (v/h)
21x8mm / 21x9mm Slicks
Motor
Mabuchi-S, 18.000 u/min, Sidewinder
Länge / Breite / Höhe
139 / 58 / 41 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
74 / 45 / 47 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
79g / -
Verteilung (v/h)
39% / 61%
TVR Tuscan 400R 'JCB Peninsula' - Scalextric

Hersteller
Scalextric
Bereifung (v/h)
21x9mm / 21x11mm
Motor
Mabuchi-S, 18,000 rpm, Frontmotor
Länge / Breite / Höhe
139 / 56,4 / 39 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
79 / 46 / 44 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
90g / -
Verteilung (v/h)
44% / 56%
BMW Williams F1 FW23 'Ralf Schumacher #5' - Scalextric

Der Williams FW23 stammt aus einer Grundpackung und wurde in 2003 produziert.

Historisches Vorbild
Team Williams-BMW
Fahrer Ralf Schumacher
Rennen F1 Saison 2001
Start# 5

Der Wagen liegt mit seinem werksseitigen Magneten satt auf der Bahn. Aber auch hier will sich so der entsprechende Spielspaß nicht recht einstellen. Allerdings ist hier der Verzicht auf den Magneten etwas problematischer.

Zum einen ist das Fahrverhalten mit Magnet einem F1 Boliden angemessen. Wild driftende Fahrzeuge sind eher ungewöhnlich im F1 Zirkus und zeugen eher von Fahrzeug-Problemen.

F1 Saison 2001
Weltmeisterschaft Rang 4
Resultate Siege in San Marino, Kanada u. Deutschland

Zum zweiten ist der FW23 so leicht, dass er ohne Magnet kaum die Schleifer nieder zu drücken vermag, was entweder zu Kontaktproblemen (bei zu flach eingestellten Schleifer) oder zu vermehrtem Deslotten (Schleifer zu steil) führt. Für die dringend erforderlichen Zusatzgewichte (bei Betrieb ohne Magnet) ist aber kaum Platz vorhanden. Die Abstimmung des Fahrzeugs dürfte somit nicht ganz trivial ausfallen.

Rivalen
Ferrari F1-2001
McLaren MP 4/16

Für den Einsatz auf der Märklin Sprint ist der Wagen mit Blech-Schleifern bestückt.

Informationen über das Umrüsten von Drahtgeflecht-Schleifern auf Blechschleifer stehen in diesem Beitrag.

Hersteller
Scalextric
Bereifung (v/h)
21x9mm / 21x11mm Rillen
Motor
Mabuchi-S, 18,000 rpm, Inline
Länge / Breite / Höhe
141 / 59 / 38 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
98 / 49 / 47 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
60g /
Verteilung (v/h)
/
McLaren Mercedes F1 MP4-16 'David Coulthard' - Scalextric

Der MP4-16 stammt aus der selben Grundpackung wie der Williams und wurde ebenfalls in 2003 produziert.

Historisches Vorbild
Team McLaren Mercedes
Fahrer David Coulthard
Rennen F1 Saison 2001
Start# 4

Die Fahreigenschaften gleichen denen des Williams FW23.

Mit Magnet liegt der Wagen sicher auf der Bahn. So realistisch dieses Fahrverhalten auch immer sein mag, so langweilig ist es leider auch.

F1 Saison 2001
Weltmeisterschaft Rang 2
Resultate Siege in Brasilien u. Österreich

Aber auch hier stellen sich beim Fahren ohne Magnet die gleichen Probleme wie beim Williams FW 23 ein - sind die Blechschleifer zu steil eingestellt, so heben sie den Leitkiel des Wagens aus dem Slot. Im anderen Fall kann es schon mal zu Kontaktproblemen kommen.

Für das Trimmen mit Bleigewichten steht sehr wenig Platz zur Verfügung.

Rivalen
Ferrari F1-2001
Williams FW23

Für den Einsatz auf der Märklin Sprint ist der Wagen mit Blech-Schleifern bestückt.

Informationen über das Umrüsten von Drahtgeflecht-Schleifern auf Blechschleifer stehen in diesem Beitrag.

Hersteller
Scalextric
Bereifung (v/h)
21x9mm / 21x11mm Rillen
Motor
Mabuchi-S, 18,000 rpm, Inline
Länge / Breite / Höhe
144 / 59 / 38 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
98 / 49 / 48 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
/ -
Verteilung (v/h)
/