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Märklin Sprint - Kellerbahn 2004
von Andreas Haberl
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Die Arbeiten an dieser Strecke wurden im November 2004 begonnen. Eingeweiht wurde die Strecke an Heilig Abend, denn offiziell war sie für meinen kleinen Sohn gedacht. Ziel war es, neben einem abwechslungsreichen Streckenverlauf, möglichst alle vorhandenen Schienenteile zu verwenden. |
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Layout
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Von den Platzverhältnissen war ich glücklicherweise relativ ungebunden, da mir ein kompletter Kellerraum mit 25m² zur Verfügung steht. Mit Hilfe von Slotman habe ich mich nach diversen Versuchen letztlich für nebenstehendes Layout entschieden. »Start/Ziel« befindet sicht rechts und kann von Märklin Autos mit Vollgas durchfahren werden. Auch die 1241-Kurven können mit annährend Top-Speed genommen werden. Erst nach der Unterführung muss die Geschwindigkeit für die folgende »Haarnadel« deutlich reduziert werden. Es folgt der langsamste Abschnitt der Strecke. Mit viel Gefühl gilt es die Flitzer durch die »Schnecke« zu lotsen. Bereits am Ausgang der »Schnecke« wird Schwung geholt für die schnellste Passage: auf der »langen Gerade« Anlauf nehmen, mit Vollgas durch die » Steilwandkurve« und auf der Gegengerade auf die »kleine Schikane« zurasen. Nach der »kleinen Schikane«, die man mit reduzierter Geschwindigkeit durchfahren sollte, geht es wieder mit hoher Geschwindigkeit über die Brücke auf die »große Schikane« zu. Hier heißt es wieder "Weg vom Gas" bevor im anschließenden »Kreisel« bereits wieder Schwung für die folgende Zielgerade aufgenommen werden sollte. Obiges gilt allerdings nur für Märklin Autos, die eine deutlich geringere Leistung aufweisen, als aktuelle Slotcars. Diese können ihr volles Leistungspotential vor allem auf den engen Passagen nicht entfalten. |
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Needles and Pins
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Die langsamste Passage der Strecke: Im Vordergrund die »Schnecke«, dahinter die Haarnadelkurve. Im Bildhintergrund sind die Gebäude der Boxenstraße und Teile der Tribünen zu erkennen. Speziell in diesem Abschnitt sind meine Märklin Autos dem Scalextric Ford GT 40 deutlich überlegen. Da letzterer ohne Magnet unterwegs ist, gilt es ihn sehr vorsichtig um die engen Kurven zu hieven. Trotzdem ist das ein sehr schöner Streckenabschnitt, denn hier trennt sich die Streu vom Weizen. Mit etwas Übung und voller Konzentration kann man die Schikanen flüssig und damit zügig durchfahren. Auf der anderen Seite kann man hier aber auch eine Menge Zeit liegen lassen. |
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Die Boxengasse
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Die Boxengasse besteht derzeit aus drei Doppelgaragen von Carrera. Der Presseturm war ein Schnäppchen bei ebay. Allerdings finde ich ihn ziemlich misglückt, da die drei Plattformen lediglich aufeinander gelegt werden sollen und nicht fix montiert werden. Da mir die drei Plattformen auf einer Doppelgarage aber eh zu hoch gewesen wären (mein Vierjähriger hätte da gar nicht mehr drübersehen können), habe ich zwei der Plattformen auf zwei Garagen verteilt. Die Boxenmauer und -straße sind selbst gebastelt. Die Mauer habe dummerweise zu dunkel lackiert. Ich habe sie mit der gleichen Farbmischung angemalt wie dir Boxenstraße, und dafür habe ich einen ziemlich dunklen Farbton gewählt, der zu den Märklin-Schienen passt. Die Boxenstraße ist nur Schmückwerk, d.h. sie kann nicht befahren werden. Ich habe lediglich einige kurze Schlitze reingefräst, damit die Wagen auch vor der Garage parken können. Ach ja, die beiden Aussichtsplattformen auf den beiden Garagen habe ich mit kleinen Stückchen doppelseitiges Klebeband fixiert. |
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Tribünen
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Die beiden Tribünen befinden sich am Eingang und am Ausgang des Kreisels und sind ebenfalls von Carrera. Dabei handelt es sich eigentlich um das Ober- und Unterteil für eine zweietagige Tribüne. Allerdings wirkt so ein Ungetüm zu wuchtig und ich habe mich dafür entschieden, die beiden Teile als einzelne Tribünen aufzustellen. Die Randstreifen rund um die Strecke sind ebenfalls selbst gebastelt. Neben der optischen Aufwertung der Strecke tragen die Randsteifen enorm zur Fahrbarkeit der Strecke bei, da sie die spärlichen 15 cm Fahrbahnbreite auf stattliche 20 cm erweitern. |
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Start/Ziel-Gerade
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Auf der Start/Ziel-Gerade steht ein originaler, mechanischer Märklin Rundenzähler. Neben der Tatsache, dass er die nutzbare Fahrbahnbreite deutlich einschränkt, bietet er zudem noch einen enormen mechanischen Widerstand für durchfahrenden Autos auf. Über kurz oder lang wird er deswegen wohl von der Bahn verschwinden. Die eigentliche Zieldurchfahrt stellen ohnehin zwei in eine Schiene integrierten Gabellichtschranken dar. Eine Anleitung dafür findet sich unter www.carrera4fun.de |
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Strecke in der Übersicht
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Die Grünflächen sind übrigens handelsüblicher Rasenteppich, der zumindest im Frühjahr/Sommer problemlos in den einschlägigen Baumärkten bezogen werden kann. Zwei Wochen vor Weihnachten, wie in meinem Fall, ist er dagegen gar nicht so einfach aufzutreiben. Die Boxengasse ist etwas klein und insgesamt bietet die Strecke nicht allzuviel Platz für das Aufstellen von Gebäuden, andererseits sind das auch nur sekundäre Aspekte. Für Märklin Autos bietet die Bahn einen anspruchsvollen Mix aus engen Kurven und schnellen Geraden. Für moderne Slotcars ist sie etwas zu verwinkelt. |
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