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Das Grundset 'SSD Lane Change Challenge'
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Inhalt
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Das 'Lane Change Challenge Set' (C1140) beinhaltet folgenden Lieferumfang:
Auf dem deutschen Markt ist das 'Lane Change Challenge' Set derzeit das einzige digitale Grundset von Scalextric. Die beiliegenden Randstreifen reichen leider nicht für alle Kurven. Spätestens wenn man die Magnete aus den Autos entfernt, sind weitere Randstreifen Pflicht. Zum Glück verwendet Scalextric für sein Digitalsystem herkömmliche Sport Schienen. Eine Erweiterung des Grundsets ist somit unproblematisch. |
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Powerbase
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Die Powerbase stellt das Herzstück der Anlage dar. Sie ist nicht nur Anschlussschiene, sie beinhaltet auch einen kompletten Renncomputer und verfügt über ein (leider zu kleines) Display. Insgesamt können maximal sechs Handregler und zwei Trafos angeschlossen. Ein zweiter Trafo wird bei mehr als drei Autos erforderlich. Darüber hinaus verfügt die Powerbase über einen sogenannten Aux-Anschluss in Form einer RJ11-Buchse. Dieser Anschluss dient vermutlich für zukünftige Erweiterungen, wie z.B. eine externes, größeres Display. Findige Bastler auf http://www.slotforum.de haben allerdings bereits den Datenstrom entschlüsselt, der über diesen Anschluss ausgegeben wird. Über die Powerbase werden auch diverse Parameter eingestellt. So kann festgelegt werden, ob ein Fehlstart mit einer einstellbaren Strafzeit geahndet werden soll, ob der Fahrstrom am Ende eines Rennens abgeschaltet werden soll und vieles mehr. Für die einzelnen Autos kann deren ID festgelegt werden und es läßt sich einzeln der bevorzugte Bremsmodus bestimmen. Der Renncomputer bietet sieben verschiedene Rennprogramme:
Für jeden Rennmodus können entsprechende Parameter eingestellt werden, wie z.B. Rundenzahl oder Zeitlimits. Das Display informiert abhängig vom gewählten Rennmodus über noch zu fahrende Runden, über die aktuelle Position, Rundenzeiten oder verbleibende Zeitlimits. Generell kann man festhalten, dass das Display für diesen Zweck absolut untauglich ist. Zum einen ist es nicht möglich, jede verfügbare und auch sinnvolle Information gleichzeitig darzustellen. Zum anderen muss man schon direkt vor dem Display stehen, wenn man etwas ablesen will. |
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Spurwechsel
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Die Spurwechsel-Schienen sind in Form von 90° R2-Kurven ausgelegt. Zu jedem Spurwechsel gehört auch ein s.g. Sensortrack in Form einer halben Geraden. An einem Ende verfügt die Sensorschiene über einen 2,5mm Klinkenstecker, der in die zugehörige Buchse an der Spurwechsel-Schiene passt. Also aufpassen, beim Zusammenbau. Auf der Sensorschiene sind pro Spur zwei Sensoren zu erkennen. Der erste Sensor identifiziert den Wagen und nimmt ggf. das Kommando für einen Spurwechsel entgegen. Das Durchfahren des zweiten Sensor löst schließlich einen zuvor initiierten Spurwechsel aus. Die Spurwechselschienen gibt es in vier verschiedenen Varianten:
Der Vorteil, den Spurwechsel in eine Kurve zu integrieren, liegt darin, dass man vor der Kurve ohnehin die Geschwindigkeit reduzieren muss und somit auch gefahrlos die Spur wechseln kann. Etwas nachteilig ist, dass man bezüglich Tracklayout nicht frei agieren kann. |
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Handregler
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Die Handregler des SSD-System haben zwei Knöpfe. Der kleinere Knopf löst einen Spurwechsel aus. Der größere Knopf ist der Bremsknopf. Ob er aber überhaupt eine Funktion hat, wird an der Powerbase für jedes Auto einzeln eingestellt. Dort kann der Anwender aus vier Varianten wählen:
Dynamisches Bremsen heißt, dass der Wagen abgebremst wird, sobald am Regler kein Gas gegeben wird. Ein kleines, aber wertvolles Detail ist, dass der farbige Clip oben am Handregler gegen ein andersfarbiges getauscht werden kann. Somit kann man die Farbe des Handreglers immer passend zur Wargenfarbe wählen. |
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Trafo
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Der im Set enthaltene Trafo hat ein Festspannung von 12V und liefert bis 2,5A. Will man mehr als drei Autos einsetzen, ist der Einsatz eines zweiten Trafos erforderlich. Der Trafo hat nicht nur die Autos zu versorgen, auch die Spurwechselschienen ziehen Saft aus ihm. So kann es in Einzelfällen durchaus vorkommen, dass die Powerbase sich durch 'Overload' abschaltet. Abhilfe schafft in diesen Fällen eine eigene Stromversorgung für die Spurwechselschienen. Wie das im Detail funktioniert ist auf www.slotforum.com nachzulesen. Der Einsatz von Labornetzgeräten an der Powerbase ist auch möglich. Diese sollte zwischen 12 und 14V Spannung und mindestens 6A Strom liefern können. Bei der Spannung ist zu beachten, dass eine höhere Spannung als 14V die Powerbase vermutlich mit 'Overloads' quittieren. Auf jeden Fall sollte das Labornetzgerät an beiden Stromanschlüssen der Powerbase angeschlossen werden, da die Powerbase eine Stromversorgung am zweiten Anschluss erkennt und die Obergrenze erhöht, bevor sie einen Overload meldet. |
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Umrüst-Kit (C7011)
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Neben dem 'Lane Change Challenge' Set gibt es lediglich noch ein digitales Umrüstkist (C7011), das aber außer einem digitalen Spurwechsel (inkl. Sensortrack) und einer 'Racing Curve' (R2 Kurve mit kreuzenden Spuren) kein weiteres Schienenmaterial beinhaltet. Ansonsten finden sich auch in diesem Set eine Powerbase inkl. Trafo, zwei Porsche Boxster und zwei digitale Handregler. Als Aufrüstoption für analoge Bahnen fehlt dem Set aber ein zweiter digitaler Spurwechsel - einer allein ist eindeutig zu wenig. Mehr Sinn macht es, mit dem Umrüstkit ein bereits digitale Bahn zu erweitern. Der Preis entspricht dem Gegenwert der Autos, Regler, des Trafos und des digitalen Spurwechsel - die zusätzliche Powerbase gibt's quasi gratis dazu. |
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