Scalextric Sport Digital - Fuhrpark
von Andreas Haberl
Scalextric
Porsche Boxster - rot

Der Porsche Boxster stammt aus der SSD Grundpackung 'Lane Change Challenge'. Optisch ist der Wagen eine herbe Enttäuschung. Scheinwerfer sind als Aufkleber realisiert und auch sonst hat der Wagen keinerlei Details anzubieten, von zwei Außenspiegel abgesehen.

Front- oder gar Rücklicht ist nicht vorhanden.

Dafür ist der Wagen aber zweckmäßig. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich bis zu sechs Wagen, die sich auf zwei Spuren tummeln, gehörig in die Quere kommen. Heftige Zusammenstöße und kapitale Abflüge sind geradezu vorprogrammiert. Details wie Heckflügel, Scheinwerfer, Scheibenwischer oder sonstiges dürften keine lange Lebenserwartung haben.

Man darf also gespannt sein, wie lange die beiden Seitenspiegel dem Boxster verbunden bleiben.

Der Wagen ist serienmäßig mit einem Magneten ausgerüstet.

Entfernt man den Magneten, ist etwas Gewicht im Heck der Porsche erfordelich. Ansonsten brächte er seine Leistung gar nicht auf die Bahn. Das Heck neigt gerne zum Ausbrechen, davon abgesehen liegt der Wagen gut auf der Bahn.

Hersteller
Scalextric
Porsche Boxster - gelb

Der gelbe Boxster stammt aus der selben Grundpackung wie sein roter Kollege. Von der Farbe und den Decals abgesehen sind die Wagen absolut identisch.

Hersteller
Scalextric
Audi TT - blau

Der blaue Audi TT bildete zusammen mit einem Digitalen Handregler ein Set und fügt sich optisch nahtlos in die Riege der Boxster ein.

Auch hier sind die beiden Außenspiegel die einzigen Details. Die Scheinwerfer sind ebenfalls als Aufkleber realisiert und von Front- oder gar Rücklicht kann man nur träumen.

Aber auch hier gilt: der Minimalismus ist durchaus angebracht. So provoziert der Wagen keinerlei Skrupel, wenn es mal härter zur Sache geht. Wo nix ist, kann auch nichts kaputt gehen!

Ohne den serienmäßigen Magneten ist etwas Gewicht im Heck erfordelich. Der Wagen neigt ebenfalls zum Übersteuern und die originalen Reifen sind eine absolute Katastrophe. Sie boten keinerlei Grip und selbst mit Gewicht im Heck brachte der Audi seine Kraft nicht auf die Bahn. Hat man aber vernünftige Reifen aufgezogen, ist der TT den Porsche sogar überlegen, da er nochmal eine Idee leichter ist.

Hersteller
Scalextric
Porsche 911 GT3R 'Freisinger Motorsport' - Scalextric

Der Wagen ist nicht von vornherein digital und auch nicht "digital ready", wie Scalextric die Modelle neueren Datums nennt, die für das Umrüsten auf digital bereits vorbereitet sind. Dennoch läßt sich der Wagen einfach mit einem Retrofit-Chip digitalisieren.

Historisches Vorbild
Team Freisinger Motorsp.
Fahrer Stephane Ortelli
Marc Lieb
Rennserie FIA GT Saison '03 u. '04
Start# 50

Der Wagen ist werksseitig mit einem Magneten ausgestattet, der vor dem Sidewinder-Motor platziert ist. Damit sind die Fahreigenschaften naturgemäß hervorragend, allerdings auch ziemlich langweilig. Es will einfach kein Fahrspaß aufkommen, wenn der Wagen wie auf Schienen seine Bahnen zieht. Es empiehlt sich also dringend den Magneten zu entfernen und lieber durch einfache Zusatzgewichte zu ersetzen.

Ära
Baujahre 2000 - 2005
Resultate Sieg 24h Spa 03 u. 04
FIA GT Meister (NGT) 03

Für den Einsatz auf der Scalextric Sport Digital ist der Wagen mit schwarzem anstelle des blauen Leitkiels bestückt. Der blaue Leitkiel würde von den Lichtschranken in der SSD-Bahn nicht zuverlässig erkannt werden. Glücklicherweise werden einige schwarze Exemplare mit dem Retrofit-Chips mitgeliefert.

Rivalen
Ferrari 360Mod
Nissan 350 Z

Die Fahrleistung ist sehr gut. Den beiden Boxsters ist er deutlich überlegen und den Audi TT hat er auch noch im Griff.

Hersteller
Scalextric
Bereifung (v/h)
21x8mm / 21x9mm Slicks
Motor
Mabuchi-S, 18.000 u/min, Sidewinder
Länge / Breite / Höhe
139 / 58 / 41 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
74 / 45 / 47 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
79g / -
Verteilung (v/h)
39% / 61%
Ford GT 40 MKII 'Le Mans `66' - Scalextric

Auch bei diesem Modell von 2003 handelt es sich um ein ursprünglich analoges Fahrzeug, das auch nicht für die Ausrüstung mit einem SSD Digital-Chip vorbereitet ist. Dennoch läßt sich der Wagen einfach mit einem Retrofit-Chip digitalisieren.

Historisches Vorbild
Team Holman & Moody
Fahrer Ronnie Bucknum
Richard 'Dick' Hutcherson
Rennen Le Mans 1966
Start# 5

Der Wagen ist werksseitig mit einem Magneten ausgestattet, der vor dem Sidewinder-Motor platziert ist. Damit sind die Fahreigenschaften naturgemäß hervorragend, allerdings auch ziemlich langweilig. Es will einfach kein Fahrspaß aufkommen, wenn der Wagen wie auf Schienen seine Bahnen zieht. Es empiehlt sich also dringend den Magneten zu entfernen und lieber durch einfache Zusatzgewichte zu ersetzen.

Ära
Baujahre 1964 - 1968
Le Mans Starts 1964 - 1969
Resultate Dreifachsieg Le Mans '66, Siege in Le Mans '67, '68 und '69

Für den Einsatz auf der SSD ist der Wagen mit schwarzen anstelle der originalen blauen Leitkiele bestückt, da letztere die im Slot eingelassenen Lichtschranken nicht zuverlässig auslösen würden.

Die Fahrleistung ist gut, erfüllt aber nicht ganz die hohen Erwartungen. Auf der Märklin Sprint ist der GT40 der absolute Favorit. Auf der SSD gibt es schnellere Autos. Hier wird ihm der kurze Radstand, von dem er auf den zum Teil engen Kurven auf der Märklin profitiert, zum Nachteil.

Rivalen
Ferrari Tipo 275 P, Tipo 330 P, 250 (275) LM, 330 P4
Porsche 906/6 Carrera 6 Langheck, 907/6 Langheck, 910/6 Kurz, 908

Autos mit längerem Radstand, wie der Porsche GT3R oder auch die DTM Modelle von Scalextric, lassen sich etwas flüssiger durch die Kurven driften.

Hersteller
Scalextric
Bereifung (v/h)
21x8mm / 21x8mm
Motor
Mabuchi-S, 18,000 rpm, Sidewinder
Länge / Breite / Höhe
132 / 57 / 30,8 mm
Radstand / Spurbreite (v/h)
75 / 45,8 / 47,6 mm
Gewicht / Zusatzgewicht
74 g / 9 g
Verteilung (v/h)
42% / 58%